Gestaltung

Basis des Konzeptes ist die Begegnung der Kinder deutscher und nicht-deutscher Herkunft mit PädagogInnen aus verschiedenen Kulturen, die einmal wöchentlich den Tag in einer Kinder- oder Jugendgruppe, in einem Kindergarten, einer Schule oder Jugendeinrichtung gestalten und den globalen Charakter der zu vermittelnden Inhalte quasi schon in ihrer Person authentisch transportieren.

 

 

Das Projektkonzept: „Die Welt in kleinen Händen – globales Lernen in Kindergärten und Schulen“ hält es für sehr wichtig, dass eine "fremde" Kultur von einer Person vermittelt wird, die in dieser Kultur aufgewachsen ist. Im direkten Kontakt mit VertreterInnen anderer Kulturen können Hemmungen "Fremden" gegenüber abgebaut werden, und die Selbstreflexion auf beiden Seiten wird gefördert. Hier steht nicht mehr nur die Dominanzkultur im Vordergrund, sondern auch ihre Abhängigkeit von der anderen Seite wird erkennbar. Eine Filterung durch die einheimische Sichtweise, "wir nehmen nur das von anderen Kulturen an, was sich reibungslos in unser Bild und Urteil passt", kann so vermieden werden und die Erfahrungen von Menschen mit "Migrationshintergrund" können direkt einbezogen werden.