Verein
Entstehung und Weiterentwicklung
1999 entstand der Verein Haus der Kulturen Lateinamerikas e.V. mit der Idee eines Zusammenschlusses verschiedener, schon langjährig arbeitender sozio- kultureller Lateinamerika-Vereine in einem gemeinsamen Zentrum. Bei der Gründung nahmen verschiedenste Vereine teil: Deutsch-Ekuatorianischen Gesellschaft e.V., Deutsch Mexikanisches Forum, Theatergruppe La Calaca, Tanzgruppe SIKURI u.v.a. Seit 1999 hat sich die Beteiligung der Vereine mehrfach geändert.
Im Februar 2004 wurde der neugewählte Vorstand offiziell registriert. Seither ist der Vorstand bemüht, den Kontakt mit allen Vereinen, Organisationen und Einzelpersonen zu suchen. Heute haben die Mitgliedervereine eine neue Schwerpunktsetzung und bieten ganzheitliche Dienstleistungen, die den in Berlin lebenden Lateinamerikanerinnen eine reale Integration ermöglichen. Um eine Grundlage für diese Arbeit bieten zu können, haben wir mit den neugewonnen Mitgliedern und der Unterstützung des Senats für Soziales – in Besonderem von dem Beauftragten für Migration und Integration des Landes Berlin, im April 2005 das Projekt “Casa Latinoamericana” eingerichtet. “Casa Latinoamericana“ ist ein selbstverwaltetes, soziokulturelles Zentrum. Es versteht sich in erster Linie als Begegnungszentrum und Treffpunkt für die Lateinamerikanische Gemeinde Berlins, deren Freunde und Verwandte, um in der oft lebenslangen Übergangssituation der Migranten gezielte Hilfestellung anzubieten. „Wir wissen, was wir können und wir wissen, was wir brauchen“ – mit diesem Motto arbeiten wir an einer an unseren Stärken und Potenzialen orientierten Integrationsförderung.
Zu den juritische Mitglieder des Vereins zählen: Downtown Connection e.V., Deutsch-Mexikanische Gesellschaft/Sociedad Mexicana e.V, Deutsch- Peruanische Gesellschaft e.V./Sociedad Peruano-Alemana e.V, und Mexikanisch-Deutsches Forum Zeitgenössischer Künste e.V.g.. Dazu kooperiert das Projekt Casa Latinoamericana mit Lateinamerikanischen ÄrztInnen, Boftschaften, Reiseveranstaltern, Versicherungsagenturen, lateinamerikanischen Medien, lateinameirkanischen Unternehmern sowie mit einzelnen lateinamerikanischen (Kultur-) Gruppen und natürlichen Mitgliedern aus über 22 Länder Lateinamerikas.
Das Projekt Casa Latinoamericana möchte ein echter Ort der Begegnung mitten in einem lebendigen Stadtteil werden; hier treffen sich Stadtteilbewohner mit Gästen aus dem Ausland, Senioren mit Kindern und Ausländer mit Inländern - hier wird experimentiert, gefeiert und gelacht, still gearbeitet und kreativ gebrütet, gestritten und laut diskutiert nach allen Regeln der Kunst.
Das Projekt Casa Latinoamericana soll zudem ein Berliner Zentrum der sozialen und kulturellen Produktion werden; hier geht es nicht nur ums Zuschauen, sondern vor allem um kulturelles Schaffen: bei eigenen Theaterproduktionen, Musik- und Theaterworkshops, den vielfältigen Medien (Zeitung, Fernsehen, Internet), Kursen und Projekten, den Stadtteilgruppen und Initiativen im Zentrum gibt es die Möglichkeit, sich mit seinen Ideen und Interessen einzubringen.
Dies alles wollen wir professionell und auf hohem künstlerischen und pädagogischen Niveau umsetzen, mit Spaß und Engagement und einer guten Portion Selbstkritik.
In der Casa Latinoamericana handeln unsere Mitgliedsorganisationen oder unsere Kooperationspartner autonom und selbstverantwortlich. Sie arbeiten in ihren jeweiligen Bereichen bereits längere Zeit und können einen großen Erfahrungsschatz im Dienstleistungsservice aufweisen. Die Programme und Aktivitäten in der Casa Latinoamericana werden in folgenden Bereichen ressourcenorientiert erarbeitet und langfristig etabliert: Soziales und Bildung, Kultur, Literatur, Seminare, Workschops, Lesungen, Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit.
Falls Sie an einer organisierten Mitgliedschaft im Verein Haus der Kulturen Lateinamerikas e.V.g. interessiert sind, informieren Sie sich auf dieser Internetplattform unter dem Link Fördermitgliedschaft.
Das Haus der Kulturen Lateinamerikas e.V. ist Mitglied im Migrationsrat in Berlin und vertritt dort die Lateinamerikanische Gemeinschaft in Berlin.
Wir pflegen eine vernetzte Arbeit mit entwicklungspolitischen und humanitären Organisationen: Epiz, UNICEF, Missio e.V., Misereor. |